Alle Beiträge
Update aus der Beta · 17. Oktober 2026

Der Kauf am Mac und eine Schrift, die eurer Textgröße folgt.

Liebe Beta-Testerinnen und Beta-Tester, Build 186 kümmert sich vor allem um zwei Dinge, die ihr uns oft gemeldet habt: Der Kauf am Mac schlug häufig fehl und zeigte Preise in US-Dollar. Und die Schrift der App folgt auf iPhone und iPad jetzt überall der Textgröße, die ihr im System eingestellt habt, bis zu den größten Größen der Bedienungshilfen. Dazu kommen eine Navigation auf dem iPhone wie am Mac, eine verlässlichere Erstsynchronisation und viele Verbesserungen aus euren Meldungen.

Build 186 ist ab heute in TestFlight. Er bringt keine große neue Funktion, sondern macht das, was Build 183 gebracht hat, verlässlicher. Wie bisher wird in der Beta jeder Kauf nur simuliert, es wird nichts berechnet.

Der Kauf am Mac

Viele von euch haben berichtet: Am Mac scheiterte der Kauf in TestFlight oft, die Preise standen in US-Dollar, und erst nach mehreren Versuchen oder einer neuen Anmeldung mit der Apple-ID kamen die Euro-Preise, und dann klappte es. Die App lädt die Preise jetzt vor jedem Kauf neu, und sie lädt sie auch neu, sobald der App Store ein anderes Land meldet oder ein Abruf scheitert. Auf der Kauf-Seite gibt es außerdem den Knopf „Preise neu laden“. Scheitert ein Kauf doch, sagt die App jetzt, warum: abgebrochen, keine Verbindung, schon gekauft oder ein anderer Fehler.

Bitte kauft in diesem Build mehrmals, als Einmalkauf und im Abo. Scheitert ein Kauf, schickt uns bitte ein Log: unter Mehr › System-Logs, dort über „…“ › „Protokolle exportieren …“. Hängt es über Discord oder „Feedback senden“ in TestFlight an. Im Log steht, welches Land der App Store gemeldet hat, und genau das brauchen wir.

Die Schrift folgt eurer Textgröße

Bisher hatten viele Ansichten eine feste Schriftgröße. Jetzt richtet sich die Schrift überall nach der Textgröße des Systems, auf iPhone und iPad unter Einstellungen › Anzeige & Helligkeit › Textgröße. Das betrifft Bibliothek, Eingang, Editor, Einstellungen, Dialoge, das Onboarding und die Kauf-Seite. Lange Namen brechen um, statt abgeschnitten zu werden, Zeilen wachsen mit, und wo der Platz nicht reicht, lässt sich der Inhalt scrollen, damit Knöpfe wie „Fertig“ erreichbar bleiben.

Auch die noch größeren Größen aus den Bedienungshilfen (Einstellungen › Bedienungshilfen › Anzeige & Textgröße › Größerer Text) funktionieren jetzt: Knöpfe brechen um, Zeilen im Inspektor stehen untereinander, Dialoge scrollen, und die Filterleiste ist eine Zeile zum Wischen. Stellt die Textgröße zum Testen bitte einmal ganz klein und einmal ganz groß. Nichts darf abgeschnitten sein oder überlappen. Am Mac folgt die Schrift der Textgröße des Systems noch nicht.

Eingang und Import

Hält der Eingang einen Import zurück, weil die Ablagestruktur unbekannt ist, nennt er jetzt den Grund. Ein Foto, das ihr auf dem iPhone mit unbekannter Struktur importiert, landet im Eingang statt in einem Fehlerdialog. Während der Analyse zeigt das Banner, auf welcher Seite die Texterkennung gerade ist. Am Mac lässt sich der Import eines PDFs mit vielen Seiten abbrechen, und „Öffnen mit“ importiert jetzt alle gewählten Dateien, nicht nur die erste. Eine einzelne Datei läuft nur noch einmal durch die Analyse. Brecht ihr die Analyse ab oder pausiert das System sie, öffnet sich der Editor nicht. Und ein Dokument, das bei gesperrtem Gerät zurückgelegt wurde, wird nach dem Entsperren analysiert.

Erkennung von Korrespondenten und Personen

Ein Korrespondent oder eine Person wird jetzt auch an einem Teil des Namens erkannt, wenn die Rechtsform fehlt: „Stadtwerke Lindenau“ im Brief trifft „Stadtwerke Lindenau GmbH“. Der Teil muss mindestens zwei Wörter lang sein, und Namensteile in anderer Reihenfolge zählen nicht. Ein voller Treffer hat immer Vorrang, und passt ein Teil auf mehrere Einträge, ordnet die App lieber nichts zu als das Falsche.

Erstsynchronisation

Öffnet ihr eine vorhandene Bibliothek zum ersten Mal auf einem Gerät, zeigt der Hinweis jetzt einen Zähler: bei iCloud „Warte auf iCloud … x von y“, sonst „Lese den Speicherort … x von y“. Wechselt ihr mitten in diesem Abgleich den Speicherort oder zur Demo, ist der Wechsel nach etwa fünf Sekunden fertig. Hängt die Erstsynchronisation bei euch trotzdem lange, schickt uns bitte ein Log, es zeigt jetzt genau, worauf sie wartet.

Die Navigation auf iPhone und iPad

Auf iPhone und iPad ist die Navigation jetzt gruppiert wie am Mac: Eingang, Bibliothek, Filter, Speicherorte und Mehr, mit denselben Zahlen wie in der Seitenleiste. Der Eingang steht nicht mehr unter „Mehr“. In der Liste auf dem iPhone bekommt ein langer Titel zwei Zeilen, Datum und Status stehen darunter. Und jedes Gerät hat ein Menü „Ansicht“, in dem ihr unter „Kacheln anpassen …“ wählt, was eine Kachel zeigt.

Mail-Import

Mails, die kurz nach dem Speichern eines Kontos eintreffen, werden jetzt importiert. „Verbinde …“ hängt nicht mehr endlos, auch nicht bei einem nicht vertrauten Zertifikat oder einem Server ohne TLS: Nach spätestens 30 Sekunden nennt die App den Grund. „Verbunden“ erscheint erst, wenn die Verbindung wirklich steht. Scheitert die Anmeldung, lehnt der Server ab oder ist er nicht zu finden, sagt die App das in einem eigenen, verständlichen Satz.

Speicherorte

Fehlt eine Datei am Speicherort, steht das jetzt dort, und nichts wird von selbst entfernt. Ihr entscheidet selbst, was mit dem Eintrag passiert. Ist ein Speicherort nur gerade nicht erreichbar, gilt seine Datei nicht als fehlend. In der kostenlosen Version lässt sich genau ein kostenloser Speicherort anlegen. Ein Speicherort, der nach dem Ende eines Kaufs inaktiv wurde, wird mit dem nächsten Kauf wieder aktiv. Und beim Entfernen eines Speicherorts nennt der Dialog nur noch, was an diesem Ort wartet.

Mac-Dialoge, die sich immer schließen lassen

Jedes Blatt in einem Mac-Dialog hat jetzt ein sichtbares ✕ zum Schließen. Esc und „Abbrechen“ schließen auch den Seiteneditor und „Ausfüllen & Unterschreiben“. Habt ihr in einem Dialog etwas eingegeben, fragt die App vor dem Schließen „Änderungen verwerfen?“, egal ob ihr Esc, ⌘W oder den roten Knopf nehmt. Die Werkzeugleiste und die Menüleiste sind nach Änderungen sofort richtig. Ein im Inspektor geänderter Titel steht sofort im Kopf des Editors. „Datei importieren…“ öffnet den Dateidialog wieder jedes Mal, auch nachdem „Import abgeschlossen“ offen war. In der Liste lassen sich die Spalten per Ziehen an ihrem Titel verschieben.

Aus euren Meldungen

Benennt ihr ein Tag, einen Typ, einen Status, einen Korrespondenten oder eine Person um, während ein Dokument damit offen ist, lehnt die App das ab und nennt das Dokument. Schließt es, dann klappt die Umbenennung. Löscht ihr ein eigenes Stichwort, wirkt es danach wirklich nicht mehr. Wörter, die die Erkennung auf einem anderen Gerät gelernt hat, seht ihr jetzt auch hier und könnt sie ausblenden. Ein Import wird nur noch einmal analysiert, und was ihr währenddessen im Editor eintragt, bleibt stehen. Und ändert ihr auf zwei Geräten gleichzeitig Einstellungen, sagt der Konfliktdialog jetzt unter jedem Knopf, was dabei verworfen wird.

Bitte beachten

Alle Geräte auf Build 186: Bringt bitte alle Geräte einer Bibliothek gleichzeitig auf den neuen Build.

Erkennungs-Einstellungen auf zwei Geräten: Ändert ihr die Einstellungen der Erkennung auf zwei Geräten, erscheint ein Konflikt. Wählt dort bewusst, denn die Änderungen der anderen Seite werden verworfen. Mit einem der nächsten Builds führt die App solche Änderungen von selbst zusammen.

Noch bekannt: ⌘Z widerruft eine Titeländerung im Inspektor nicht. Am Mac mit macOS 26 kann die Liste bei wenigen Dokumenten tiefer im Fenster stehen.

Fehler meldet ihr am besten in unserem Discord oder per Support-Anfrage. Eure Wünsche kommen in die Ideenkiste.

Timo

Neugierig geworden?

PaperPeace ist als öffentliche Beta für iPhone, iPad und Mac verfügbar — kostenlos ausprobieren, ohne Abo-Zwang.

Beta beitreten