Aus echtem Papierchaos entstanden.
Diese App ist nicht am Reißbrett geplant, sondern aus einem ganz alltäglichen Familienproblem gewachsen. So fing es an:
PaperPeace entstand aus einem ganz privaten Problem. Timo Beyel gestaltet und entwickelt seit über 20 Jahren Anwendungen für Endkundinnen und Endkunden — zu Hause aber gewann jahrelang der Papierstapel. Vor allem privatärztliche Rechnungen waren ein Dauerthema: einreichen, den Status bei der Krankenkasse nachhalten und sich immer wieder fragen „Hat das eigentlich schon jemand bezahlt?". Die Folge waren quartalsweise „Clean-Up-Weekends" — stundenlanges Sichten, Sortieren und Schreddern, an deren Ende stets derselbe Vorsatz stand: „Beim nächsten Mal behalten wir das bei." Derweil füllten die Aktenordner Regal um Regal.
Doch jede naheliegende Lösung scheiterte an einem Detail. Ein selbstgehostetes System wie paperless-ngx kam nicht infrage — in der Freizeit auch noch einen Server administrieren wollte Beyel nicht. Cloudbasierte DMS ebenso wenig: Während seiner Selbstständigkeit hatte er auf ein kommerzielles System gesetzt, das alle Daten in eine proprietäre Datenbank legte und nur unter Windows lief. Beim beruflichen Wechsel auf den Mac wurde die Datenrettung zum Kraftakt — die Metadaten gingen komplett verloren. Diesen Vendor-Lock-in wollte er nie wieder: Die Dateien sollten jederzeit ganz normal im Dateisystem liegen, die Metadaten so einfach, dass man sie jederzeit konvertieren kann.
Hinzu kam das Vertrauen. Seine höchst privaten Unterlagen einem weiteren, ihm unbekannten Cloud-Anbieter anvertrauen? Apple vertraute die Familie ohnehin schon — und zahlte bereits für iCloud+. Warum also einem zweiten Cloud-Dienst monatliche Gebühren obendrauf? Beim manuellen Verschlagworten wiederum verlor vor allem seine Frau schnell die Geduld. Erste Experimente mit KI waren verblüffend gut — doch sofort stellte sich dieselbe Frage: alle Arztbriefe, Steuerbescheide, das Testament mit einer externen KI teilen? Nein. Es musste eine Lösung her, deren Erkennung auf dem Gerät läuft, ohne die Dokumente an eine fremde KI zu senden.
Also baute Beyel sich selbst eine — entwickelt in der Freizeit. Als Freunde fragten, ob sie das auch haben könnten, war die Idee geboren, PaperPeace öffentlich anzubieten. Bis heute nutzt die Familie die App aktiv im Alltag — und entsprechend wird sie ständig weiterentwickelt und verbessert. Geblieben ist das Leitprinzip: Dokumente werden direkt auf dem Gerät erkannt und sortiert, gespeichert wird in offenen Formaten (normale PDFs plus lesbares Markdown) an einem Ort, den man selbst wählt — lokal, in iCloud Drive oder der eigenen Cloud. Kein fremder DMS-Anbieter, kein Abo-Zwang, kein Lock-in. Und ein hoher „Woman Acceptance Factor" inklusive.
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PaperPeace ist als öffentliche Beta für iPhone, iPad und Mac verfügbar — kostenlos ausprobieren, ohne Abo-Zwang.
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